Label Youngsters
450

Etikettendruckereien

Mit 450 Etikettendruckereien gehört die Druckbranche zu einer der größten deutschen Industrien und bietet dementsprechend viele Arbeitsplätze.

2400

Millionen Euro Umsatz

Gemeinsam erreichen die deutschen Druckereien einen stabil wachsenden Branchenumsatz von aktuell ca. 2,4 Milliarden Euro Umsatz.

16000

Mitarbeiter

Die Etikettenbranche beschäftigt aktuell ca. 16 tausend Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen und bietet so vielseitige Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, wie täglich Etiketten produziert werden.

95%

Übernahmequote

Aufgrund der durchschnittlichen Übernahmequote von ca. 95% ist Dein Job nach Deiner Ausbildung so gut wie gesichert.

Etikettendruck – Eine Branche mit Zukunft?

Die Befürchtung, dass Printmedien durch digitale Lösungen in absehbarer Zeit komplett verdrängt werden, kann klar widerlegt werden. Der Umsatz für Druckprodukte in der deutschen Druckindustrie ist seit 2009 auf einem gleichbleibenden Niveau. Mit 41% bilden Werbedrucke wie Flyer und Kataloge bis dato den größten Anteil an der Gesamtproduktion aller Druckerzeugnisse in Deutschland. Auf Platz 3 mit rund 10% befinden sich bedruckte Etiketten.
Marktwachstum: Gemäß den Angaben der FINAT stieg der Verbrauch an Selbstklebeetiketten von 2010 bis 2016 um insgesamt knapp 23%! Des Weiteren prognostizieren Experten für die nächsten fünf Jahre ein Wachstum im zweistelligen Bereich. Nichtsdestotrotz gibt es durch die Digitalisierung auch in der Druckbranche Verschiebungen.
Der globale Verbrauch an Etikettenmaterial lag im Jahr 2018 bei rund 50 Mrd. Quadratmeter und besitzt eine Wachstumsrate von über 5 % jährlich. Der jährliche Umsatz in der Haftetikettenindustrie beträgt in Deutschland 2,4 Mrd. Euro.

DIGITALISIERUNG – Risiko oder Chance?

In der Etikettenwelt ist die Digitalisierung natürlich spürbar: In Europa wurden 2017 bereits 10% der Umsätze digital produziert (ca. 1,6 Mrd. Euro). Die anderen 90% werden weiterhin mit konventionellen Druckmaschinen produziert.
Der Digitaldruck kommt immer öfter zum Einsatz und konnte seinen Anteil am Gesamtwert aller deutschen Druckerzeugnisse innerhalb der letzten 7 Jahre um 93% anheben! Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Druckprozess läuft automatisierter, die Rüstkosten sind deutlich geringer und die Flexibilität auch für kleinere Auflagen ist besonders erhöht. Außerdem ist „smartes Packaging“ bereits in aller Munde: Mit Augmented Reality, RFID, QR-Code & Co. ziehen vollkommen neue Möglichkeiten in die Druckwelt ein. Durch digitale Lösungen werden Realität und Virtualität kombiniert und sogar Interaktionen per Etikett und in Echtzeit sind möglich. 

Durchaus verändert die Digitalisierung unsere Gesellschaft und zwingt auch Druckunternehmen zur Transformation, doch für Druckunternehmen sowie das gedruckte Papier selbst eröffnen sich dadurch vollkommen neue Chancen:

  • Digitalisierung der Druckvorstufe vom analogen Film zur digitalen Datei (PDF),
  • Erhöhung der Maschinen-Produktivität durch Prozessautomation,
  • Nutzbarkeit des Internets und damit der Zugang zu neuen Kundengruppen,
  • Wachsende Bedeutung des digitalen Laser- bzw. Inkjet-Drucks.

Zahlreiche technische Prozesse für die Druckvorbereitung werden heute automatisiert durch Softwares gesteuert. Die Gesamtproduktivität unserer Druckbranche ist dadurch signifikant gestiegen, während die Produktionsmengen gleichblieben oder sich teilweise sogar reduzierten. Für manch eine Druckerei war diese Entwicklung fatal, doch genau in dieser Phase hieß es mit dem digitalen Wandel schrittzuhalten und die neuen Chancen zu nutzen. Besonders neue Online-Druckereien haben dies erkannt und sich in dieser Zeit etabliert. Während viele Drucksachen (z.B. Formulare) fast ausgestorben sind, entstehen heute tagein tagaus neue Druckprodukte und Kommunikationskonzepte, z.B.:

  1. Das Online-Fotobuch: Das persönliche Fotoalbum wird online gestaltet, bezahlt und die Lieferung des fertigen Druckexemplars erfolgt direkt nach Hause.
  2. Print-On-Demand: Kleine Auflagen und Sonderserien, sind heute durch den Digitaldruck schon in einer Auflage von 200 Stück rentabel druckbar. Das ist auf die geringen Rüstkosten zurückzuführen. So können auch kleinere Auflagen kurzfristig aktualisiert und rasch neuproduziert werden.
  3. Individualisierte Drucksacken mittels variablem Datendruck: Digitaldruck ermöglicht Personalisierungen, fortlaufende Nummerierungen, Barcodes oder auch QR-Codes. Individuelle Etiketten, personalisierte Kartons und Verpackungen, dessen Aufdruck die Logistik des Inhalts steuert. Die Auflage kann 1 Million sein, jedes einzelne Exemplar ist jedoch ein Unikat! 

Ein beeindruckendes Beispiel für individualisierte Etiketten findet man bei AMARULA mit der „Name them, save them“-Kampagne zum Schutz der afrikanischen Elefanten. 

Gedruckte Elektronik.

Die Bedruckung von Papier mit leitfähigen Farben ermöglicht RFID, Sensoren, Antennen und Stromspeicher mittels klassischen Druckverfahren. Digitale Informationen werden auf das Druckprodukt aufgebracht und später beispielsweise über NFC ausgelesen: URLs, ein Steuerbefehlw oder einfach nur IDs. So werden heute schon Etiketten für hochwertige Produkte mittels gedrucktem RFID getaggt, um sie logistisch zu steuern. Gedruckte Sensoren im Etikett prüfen, ob bei Lebensmitteln die Kühlkette eingehalte wurde und liefern digitale Informationen dazu. Wo heute noch QR-Codes eingescannt werden müssen, kann eine NFC Übertragung vom Papier zum Smartphone automatisch ein Video abspielen lassen, eine Virtual Reality App aufrufen oder nur eine Webseite öffnen. 

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ETIKETTENARTEN - Und die vielseitigsten Einsatzgebiete

Hast du jemals ein Duschgel ohne Etikett gekauft? Dein Retouren-Paket per Anschreiben und ohne Rücksendeetikett an Amazon oder Zalando geschickt? Oder deine Vitamintabletten mit Antibiotika verwechselt?

In der heutigen Welt bestehen zahlreiche Etikettenarten und Etikettenlösungen für jegliche Produkte und Funktionen:

DER „STORYTELLER“

Das Etikett als Geschichtenerzähler und Emotionsträger: Die weitverbreitetsten und mitunter wichtigsten Labels erfüllen Werbe- und Auszeichnungszwecke. Sei es für Lebensmittel, Getränke, Kosmetik oder auch chemische Produkte. 

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DER ENTSCHEIDER

Das Etikett als Funktions- und Informationsträger: Ebenfalls eine große Rolle spielen Etiketten im Handel, in der technischen- und auch in der Pharmaindustrie. Besonders volumenstark und zuletzt extrem gewachsen ist der Bereich der Versand- und Logistiketiketten für den Online-Handel. Details zu Inhaltsstoffen, technische Daten und Produkt- bzw. Artikelnummern spielen hier eine elementare Rolle – ja, im medizinischen Bereich sind korrekte Etiketten sogar lebenswichtig!

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DER ARBEITSMARKT – So vielseitig wie die Etiketten?

Der Erfolg einer Etikettendruckerei in der heutigen Zeit hängt ganz stark von der Einstellung zu neuen, digitalen Lösungen und auch vom Maschinenpark ab: Ist man bereit mit der Digitalisierung schrittzuhalten und besitzt man die richtige Mischung aus konventionellen sowie digitalen Druckmaschinen, stehen die Chancen gut nachhaltig flexibel und effizient zu bleiben. 

Im deutschen Markt arbeiten heute ca. 19 000 Beschäftige in rund 450 Betrieben ausschließlich mit der Herstellung selbstklebender Etiketten oder ähnlicher Produkte. 

So differenziert die Tätigkeiten innerhalb der Druckindustrie sind, so vielfältig sind die dort vertretenen Berufsbilder. Neben dualen Ausbildungen werden an mehreren Hochschulen auch druckspezifische Studiengänge angeboten. In Druckereien trifft man vor allem folgende Berufe an:

  • Mediengestalter Digital und Print
  • Medientechnologe Druck
  • Medientechnologe Siebdruck
  • Medientechnologe Druckverarbeitung
  • Buchbinder (Handwerk)
  • Industriemeister/in Printmedien
  • Medienfachwirt/in Print
  • Medienfachwirt/in Digital
  • Bachelor/Master Druck- und Medientechnik
  • Bachelor/Master Medieninformatik
  • Druck- und Medientechniker
  • Mechatroniker/in bzw. Elektroniker/in für Betriebstechnik
  • Industriemechaniker/in
  • Industriekaufmann/Industriekauffrau
  • Fachkraft für Lagerlogistik

Alle Infos zu den wichtigsten Berufsbildern in der Druckindustrie gibt es hier: www.gutenbergshelden.de

Das Erklimmen der Karriereleiter

Natürlich hat man – wie in jedem anderen Unternehmen auch – nach dem erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums Aufstiegsmöglichkeiten und kann sich intern weiterentwickeln. 

Medientechnologen Druck können bereits während der Ausbildung Schwerpunkte setzen oder sich mit der Weiterbildung zum Druck- und Medientechniker für mittlere Führungspositionen qualifizieren. Ausgebildete Mediengestalter können eine Weiterbildung zum Medienfachwirt oder Betriebsfachwirt machen und sich damit auf kaufmännische Aufgaben spezialisieren. Auch möglich ist die Technikerprüfung zum Techniker Druck- und Medientechnik oder die Meisterprüfung zum Industriemeister. Industriekaufleute wiederum haben in der Regel einen “klassischen Schreibtisch-Job“, haben aber nicht selten später eine Vertriebsposition und gehen in Gespräche mit Kunden, Lieferanten oder anderen Partnern. Fakt ist: Jedes Industrieunternehmen braucht ausgebildete Kaufmänner!

Natürlich hilft ein Studium hilft beim Erklimmen der Karriereleiter oft weiter - studierte Druck-Spezialisten sind sehr gefragt und das schlägt im Endeffekt auch mit einem besseren Gehalt zu Buche. 

Grundsätzlich gilt: Die Übernahmequoten sind extrem hoch in der Druckindustrie, denn ausgebildete Druckspezialisten und „Kenner“ der Branche sind hier unabdingbar. Die Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind so vielseitig wie die Etiketten, die jeden Tag produziert werden. 

About Us

Die Label Youngsters sind ein Team aus young professionals, arbeiten aber alle in verschiedenen Bereichen einer gemeinsamen Branche.
Um Dir zu zeigen wie vielseitig und abwechslungsreich unsere Arbeit ist, teilen wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Dir.
Außerdem  möchten wir  Dich dabei unterstützen, den richtigen Job für Deine Interessen und Fähigkeiten zu finden und Dich über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in der Druckbranche informieren.

Our Contacts

www.vske.de