Label Youngsters
Svenja Haas

Svenja Haas

Was motiviert mich eine Ausbildung in einer Druckerei zu machen?

  • Kommunikation
  • Produktivität
  • Kreativität

Drei Punkte die mir persönlich sehr wichtig sind und eine große Rolle in meiner Ausbildung spielen. Mein zuvor begonnenes Lehramtsstudium habe ich nach 4 Semestern abgebrochen, da mir genau diese Punkte und ganz besonders der Praxisbezug fehlten. Nach vielen Gesprächen mit Freunden und der Familie und einigen Recherchen wurde ich auf die Firma...

Kommunikation: Gemeinsame Meetings, Workshops, Messen und direkter Kundenkontakt – mit meiner offenen und kommunikativen Art gehe ich in meiner Ausbildung hier vollkommen auf und das bereitet mir jeden Tag eine riesige Freude.

Produktivität: Von der Idee zum Produkt: Gerade im Druckgewerbe kann man die Entwicklung des finalen Produktes hautnah miterleben. Die Idee beginnt im Kopf eines Kunden und wird im gemeinsamen Gespräch konkretisiert, bis ein authentisches und perfektioniertes Endprodukt entwickelt und gedruckt wird. Mit jedem Kunden ist das ein ganz individueller und spannender Prozess. Das persönliche Erfolgsgefühl, dass man empfindet, wenn man am Ende das fertige Etikett in der Hand hält oder gar auf einem Produkt im Einkaufsregal wiederfindet, ist unbezahlbar!

Kreativität: In der Branche für hochveredelte Etiketten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Marketing, Vertrieb, Design, Druck und Veredelung – alle arbeiten Hand in Hand während des kreativen Entstehungsprozess bis hin zum perfekten Etikett. 
Durch unser junges, engagiertes und vor allem motiviertes Team bereitet mir die Ausbildung bereits jetzt jede Menge Spaß. Ich lerne jeden Tag neue Menschen und abwechslungsreiche Bereiche kennen – all das bestärkt mich in meiner Entscheidung die Ausbildung als Industriekauffrau angetreten zu haben und ich freue mich sehr auf die kommende Zeit. 

Anina Schiwitz

Anina Schiwitz

Veredelte Etiketten

Ein Zusammenspiel aus Design, Material und Veredelung

Vielfältige Gestaltungs- und Ausstattungsmöglichkeiten bieten Raum für die Emotionalisierung des Etiketts und den Aufbau einer starken Marke. Damit für den Konsumenten ein authentisches und attraktives Gesamtkonzept entsteht, müssen Design, Material und Veredelung eine Sprache sprechen und die Geschichte des Produktes erzählen. Das Etikett der Kräuterspirituose Kraut & Knolle (Windspiel Manufaktur GmbH) beispielweise ist einer historischen Englischen Tapete nachempfunden und unterstützt das Produktdesign sowohl optisch als auch haptisch. Das ausgewählte Material ist samtig, weich und löst in Verbindung mit einer dezenten Druck-Veredelung ein edel anmutendes Gefühl aus. 

Die Veredelung setzt ausgewählte Elemente zusätzlich in Szene. Heißfolienprägungen lassen beispielsweise durch das Zusammenspiel aus Hitze, Druck und filigransten Werkzeugen, verschiedenfarbige Folien präzise mit dem Material vereinen und ermöglichen außergewöhnliche optische Effekte. Mit der Reliefprägung können besonders lebendige und mehrdimensionale Resultate erzielt werden, indem das Material verformt wird und deutliche Höhen- und Tiefenunterschiede fühlbar werden. Besonders filigran wird die Veredelung durch das Verheiraten beider Veredelungen. Die Erhabenheit der Reliefprägung wird hierbei durch Folieneffekte noch verstärkt. Hochaufgetragene Relieflacke lassen Schriften und Motive hingegen technisch-plastisch hervortreten, ohne das Material zu verformen. Gleichzeitig bieten sie einen besonderen Glanzeffekt, welcher die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf sich zieht und spannende Matt-Glanz-Effekte erzeugt. Das Potenzial und die Möglichkeiten, die ein Etikett für ein Produkt im Handel bietet, sind schier grenzenlos!

Klemens Ehrlitzer

Klemens Ehrlitzer

Digitalisierung als Champion-Schmiede

Mark Gallagher hat mehr als 30 Jahre im Formel-1-Geschäft bei Unternehmen wie Jordan Grand Prix, Red Bull Racing und Cosworth gearbeitet. In seinem Vortrag beim European Label Forum der FINAT (16. bis 18. Juni 2016) in Amsterdam erklärte er den Zuhörern auf unterhaltsame Weise, wieviel unternehmerisches Geschick und technische Innovationen erforderlich sind, um im Milliarden-Business des F1-Zirkus...

Ausbildung zum Etikettendrucker mit der Playstation? 
Seine Ausführungen waren selbst für diejenigen im Publikum kurzweilig und informativ, die nicht zu den Motorsport-Begeisterten zählen (darunter auch der Autor, für den Sport und Autorennen zwei unterschiedliche Dinge sind). Ein interessantes Detail war beispielsweise die Geschichte über den holländischen Rennfahrer Max Verstappen, der als 17-Jähriger ohne Führerschein bei der Formel 1 debütierte. Als er im Mai 2016 den Großen Preis von Spanien gewinnen konnte, war er mit 18 Jahren und 228 Tagen der bisher jüngste Formel-1-Sieger der Geschichte. Seine ersten „Erfahrungen mit Formel-1-Rennen“ hatte er als Kind an der Playstation gesammelt. Die verschiedenen Rennstrecken sind in dieser virtuellen Spielewelt so exakt nachempfunden. Auf diese Weise kannte Max Verstappen nach eigenen Aussagen jeden Millimeter dieser Rundkurse. Und das, obwohl er bis dahin keinen einzigen jemals in der Realität gefahren war. 

Dieses Beispiel lässt erahnen, welches Potenzial für zukünftige Entwicklungen noch in der Digitalisierung steckt. Wobei anzumerken ist, dass digitale Technologien in der Printproduktion von Etiketten längst etabliert sind. Digitaldrucksysteme gehören heute fast in jedem Betrieb zum praktizierten Alltag in der Branche. Auch der Einsatz von Simulations-Software, die das virtuelle Drucken in den gängigen Verfahren erlaubt, ist für die Aus- und Weiterbildung bereits verfügbar. 

Drucken lernen an der Spielkonsole? 
Das ist aber sicher keine ausreichende Voraussetzung dafür, dass Etikettendruckereien in Zukunft junge Mitarbeiter mit Champion-verdächtigem Potenzial aus der Welt der Computerspiele werden rekrutieren können. Gründe dafür gibt es aus meiner Sicht mehrere: So kann ich mir beispielsweise nicht vorstellen, dass unsere Kinder sich Etikettendrucker als Traumberuf wählen. Jedenfalls solange nicht, wie Stars im Formel-1-Zirkus immer noch menschliche Piloten sind und keine autonom fahrende Boliden um den Sieg wetteifern. Zum anderen fehlt es in der Software-Industrie an der nötigen ökonomischen Motivation. Welches Unternehmen wäre schon bereit, den gleichen Entwicklungsaufwand für eine virtuelle Drucksimulation zu betreiben, wie er im Bereich der elektronischen Spiele üblich ist. 

Interesse für eine faszinierende Branche wecken
Ein wertvoller Denkanstoß ist die Geschichte jedoch allemal. Die Etikettenindustrie ist ja nicht auf der Suche nach Grand-Prix-Siegern; sie braucht dringend qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Alle in unserer Branche wären deshalb schon sehr zufrieden, wenn es gelingen könnte, mehr Jugendliche mit der wirklich faszinierenden Welt der Etiketten in Kontakt zu bringen. Wann immer ich mit jungen Menschen in Kontakt komme, die bereits in der Etikettenindustrie tätig sind, stoße ich auf ehrliche Begeisterung. Die Produkte sind vielfältig und sehr oft innovativ. Kaum ein Anwendungsbereich, in dem sie nicht zum Einsatz kommen. Entsprechend gut sind auch die Karrierechancen. Damit diese positiven Informationen auch bei der jungen Generation wahrgenommen werden, müssen zukünftig alle in der Branche mehr tun. Nur digital drucken reicht nicht aus. Verbände, Journalisten, Unternehmen und Lieferindustrie müssen spannende Geschichten über die Welt der Etiketten erzählen und über die digitalen Medien verbreiten. 

Rebecca Stiegert

Rebecca Stiegert

Offen für mehr

Ganz neue Seiten entdecken

In Deinem Alltag begegnest Du ganz unbewusst täglich tausenden Etiketten.
Sie geben Dir Auskunft darüber, ob Du beispielsweise grade ein Duschgel oder einen Abflussreiniger in der Hand hältst, oder sorgen  dafür, dass Deine online-Bestellung den Weg vom Shop zu Dir nach Hause findet.
Meistens besteht die Aufgabe von Etiketten also darin, uns möglichst schnell eine Info zu vermitteln.
Es gibt allerdings Etiketten, die noch mehr können und voller Überraschungen stecken.

Booklet Etiketten sind beispielsweise klebende mini-Bücher, die auf den ersten Blick kaum von einem Etikett zu unterscheiden sind. Im Inneren verstecken sich dann aber mehrere Seiten, die dem Verbraucher mehr Informationen zu dem Produkt liefern.
Einige Marken verwenden Booklets auch für Marketing Aktionen, weil dem Kunden trotz eines kleinen Aufklebers viel Content vermittelt werden kann.

Ähnlich platzsparend und innovativ sind Sandwich- oder Repeeletiketten, welche sich wie ein kleines Heft öffnen lassen. Beim Schließen kleben die Seiten dann aber wieder aneinander.
Bestimmt hast Du diese Art von Etikett bereits auf einem Medikament gesehen, als Du nach der Dosierungsanleitung oder der Nebenwirkungswarnung gesucht hast. 
Auch im Kosmetikbereich oder in der Chemiebranche werden diese Etiketten eingesetzt, da gesetzliche Bestimmungen die Hersteller zum Ausweisen der verschiedenen Infos fordern.

Rebecca Stiegert

Rebecca Stiegert

Verpackungsopfer

Wie Verpackungen unsere Entscheidungen manipulieren

Bist Du schon einmal im Drogerie- oder Supermarkt vor dem Regal gestanden und hattest keine Ahnung für welches Shampoo oder welchen Wein Du Dich entscheiden solltest?
Dann geht es Dir so, wie den meisten Menschen in Europa.
Was Deine Entscheidung dann beeinflusst hat, war mit hoher Wahrscheinlichkeit letztendlich die Verpackung und das Etikett. Ganze 80% unserer Kaufentscheidungen fallen direkt vor dem Regal, am Point of Sale.

Marken verwenden nämlich die Verpackung, um den unentschlossenen Verbraucher spontan zum Kauf, des eigenen Produktes zu bewegen. Für den Kunden soll es möglich sein, das Produkt bereits vor dem Kauf erleben zu können. Dazu vermitteln sie durch schöne Optik, besondere Haptik, also wie sich ein Produkt anfühlt; außergewöhnliche Materialien und durch Akustik ein positives Gefühl beim Kunden.
Wir kaufen dadurch sogar Produkte, die wir gar nicht wirklich benötigen und die nicht auf unserem Einkaufszettel standen. 

Außerdem neigen wir dazu, mehr Geld für ein Produkt auszugeben, wenn es uns besonders gut gefällt. Selbst wenn wir uns noch nicht von seiner tatsächlichen Qualität überzeugt haben. Wir schließen von einem hochwertigen Etikett auf einen hochwertigen Inhalt.

Dieses Phänomen ist auf Instagram und anderen social media Plattformen bereits durch einen eigenen Hashtag  vertreten. Unter #verpackungsopfer sind bereits über 26 Tausend Beiträge auf Instagram geteilt worden. Einige Influencer teilen ausnahmslos besonders schön verpackte Produkte außerdem unter #labels und #verpackungsliebe.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für einen Kauf ist der Wiedererkennungswert der Marke.  
Haben wir bereits positive Erfahrungen mit einer Marke gemacht, suggeriert uns die vertraute Optik  Sicherheit und Qualität.
Unternehmen bauen eine Identität auf und kreieren einen eigenen und einheitlichen Stil, an dem die Verbraucher die Marke auf den ersten Blick erkennen. Dazu gehören auch außergewöhnliche Verpackungsformen, wie beispielsweise die Form der Coca Cola Flasche, Nivea Creme oder einem eos Lipbalm.
Unternehmen wählen daher nicht nur Ihren Markennamen und Slogans für Kunden ansprechend, sondern achten unter anderem auch auf  die Farbgebung. Blau als Farbe strahlt zum Beispiel Sicherheit aus und vermittelt Verlässlichkeit und Kompetenz. Viele Versicherungen haben sich aus diesem Grund für ein blaues Logo entschieden. 
Bei der Gestaltung der Etiketten ist natürlich auch entscheidend, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. So sehen die Etiketten für ein Produkt mit einer weiblichen Zielgruppe natürlich ganz anders aus, wie für ein Produkt für männliche Kunden. Zielgruppen unterscheiden sich beispielsweise aber auch durch das Alter, Interessen oder das Einkommen. Das Layout des Etiketts sollte das Produkt authentisch darstellen. So kann mit einem runden Konzept die richtige Zielgruppe erreicht werden.
Einige große Marken möchten möglichst viele dieser Zielgruppen ansprechen und nutzen dafür unterschiedliche Etiketten, auch wenn sich die Produkte hinter den Verpackungen häufig kaum voneinander unterscheiden.

Ohne die Verpackung und vor allem einem Etikett, hätte ein Produkt keinen Namen, kein Gesicht und würde keine Informationen über den Inhalt bieten können. Ohne eine ansprechende Gestaltung des Etiketts hätte das Produkt alleine, zwischen vielen Konkurrenzprodukten keine Chance gekauft zu werden und herauszustechen.
Wir sind stolz darauf, der Leidenschaft, die unsere Kunden in Ihr Produkt stecken, ein Gesicht zu geben und mit den unterschiedlichsten Branchen an verschiedenen Herausforderungen zu arbeiten.

Daniel Neumann

Daniel Neumann

Das Selbstklebeetikett (SK-Etikett)

Selbstklebeetiketten sind uns allen auch in Form von klassischen „Stickern“ ein Begriff. In der Etikettenbranche zählen diese Etiketten durch die vielseitigen und flexiblen Einsatzmöglichkeiten zu den gängigsten Etikettenarten.

Sie werden heute größtenteils in der Verpackungsindustrie eingesetzt und eignen sich besonders für hochwertige Produkte in der Lebensmittel-, Kosmetik-, Pharma- und der chemischen Industrie. Etiketten können dekorativer Bestandteil des Produktdesigns und / oder Informant über das Produkt und produktionsspezifische Daten sein oder besitzen eine technische Funktion. Sie finden Verwendung in der Logistik, bei der Inventarkennzeichnung und auch für Sicherheitshinweise in Gefahrenbereichen.

SK-Etiketten werden abgezogen und haften direkt an einer beliebigen Oberfläche - doch wie funktionieren solche „Sticker“? 

Selbstklebeetiketten haben eine eigene Klebefähigkeit – der Aufbau ist deshalb komplexer als gedacht! Der Bedruckstoff besteht aus einem bildtragenden Obermaterial (der Stoff auf den in der Maschine das Motiv aufgedruckt wird) und einem Klebstoff an der Unterseite des Etiketts. Damit die klebrigen Etiketten aber nicht bereits in der Maschine anhaften, bedarf es eines zusätzlichen Trägermaterials. Auf diesem Material haften die Selbstklebeetiketten an, bis sie später auf einem Produkt landen. Zusätzlich wird zwischen diesen beiden Lagen eine Trennbeschichtung (meist aus Silikon) angebracht, damit sich die fertigen Etiketten am Ende problemlos vom Trägermaterial lösen lassen. 
 

Anina Schiwitz

Anina Schiwitz

LABELS- „Kleine Werbeplakate“ als Marken-Botschafter

Abgeleitet vom altfranzösischen Wort Estiquette (beschriftetes Schildchen, Anhänger) stand der heutige Begriff Etikett damals primär für kaufentscheidende Informationen, die für den Konsumenten inhaltlich unabdingbar waren. Mittlerweile ist das Etikett nicht mehr nur Informations- sondern vor allem Emotionsträger und als zentraler Bestandteil der Produktausstattung ein Markenbotschafter. 

Viele verbinden mit „Marke“ eine große weite Welt, in der sich Persil, Mercedes-Benz und Coca-Cola die Hand geben. Die Wahrheit ist jedoch, dass jedes Produkt, das einen Abnehmer findet, eine Marke ist, denn jeder Konsument verbindet mit diesem Produkt Geschmäcker, Eindrücke und Erfahrungen, die sich bei ihm festsetzen und die er fortan mit dem Produkt assoziiert. 
Neben dem Inhalt selbst, beeinflusst die Verpackung die Wahrnehmung der Marke maßgeblich. Das Label spielt hier die zentrale Rolle, da bei der Kaufentscheidung interessiert begutachtet wird und in der Kaufsituation oft das einzige Kommunikationsmittel überhaupt darstellt. Die gesamte Produktausstattung kann gezielt eingesetzt werden, um die Markenwahrnehmung schon lange vor dem Konsum positiv zu beeinflussen. Denn ob wir das wollen oder nicht, wir alle werden durch die Optik und Haptik von Produkten und dessen Etiketten stark beeinflusst – und nicht selten in die Irre geführt. 

About Us

Die Label Youngsters sind ein Team aus young professionals, arbeiten aber alle in verschiedenen Bereichen einer gemeinsamen Branche.
Um Dir zu zeigen wie vielseitig und abwechslungsreich unsere Arbeit ist, teilen wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Dir.
Außerdem  möchten wir  Dich dabei unterstützen, den richtigen Job für Deine Interessen und Fähigkeiten zu finden und Dich über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in der Druckbranche informieren.

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